Wohnbebauung Mainzer Landstraße 330 – ALEA, Frankfurt am Main

Bauherr/Auftraggeber:
LP 1 – 4: Patron Lepo I, Luxemburg
LP 5 – 8: GWH Wohnungsgesellschaft mbH Hessen und GWH Bauprojekte GmbH, Frankfurt

Architekt:
KSP JĂĽrgen Engel Architekten GmbH, Frankfurt

Bausumme:
1,8 Mio. €

Areal:
18.770 qm

Planungs- und AusfĂĽhrungszeitraum:
2013 – 2016

Beauftragte Leistungsphasen:
LP 1 – 8

Green Block

Das Bauvorhaben in einem Innenstadt-Randbezirk von Frankfurt am Main zeigt, dass der Wohnblock eine zeitgemäße Wohnform sein kann. Höhenstaffelungen und Fassadengliederungen erzeugen eine abwechslungsreiche Randbebauung trotz standardisierter Grundmodule.

Auf attraktive und komfortable Erschließungszonen auf den Eingangsseiten zu den Wohnungen und Geschäften wird nicht verzichtet, auch wenn dadurch der Gehweg auf privatem Grund angelegt werden muss. Die so gewonnene „Promenade“ bietet gleichzeitig ausreichend Platz für die Feuerwehr, die Bäume im angrenzenden öffentlichen Straßenraum konnten erhalten werden. Sie bilden auf der Südseite einen willkommenen grünen Filter, verleihen der Szenerie eine angenehme Atmosphäre und sorgen im Zusammenspiel mit den obligatorischen Vorgärten, die gemäß der Frankfurter Vorgartensatzung zwingend anzulegen sind, einen Ausdruck gehobenen großstädtischen Wohnens.

Den Block-Innenraum füllt eine konsequent strukturierte Grünanlage. Nach dem Zonierungsprinzip werden den Wohnungen im Erdgeschoss privat nutzbare Terrassen- und Gartenbereiche vorgelagert. Hecken oder Pflanzstreifen bilden einen schützenden Übergang zu den gemeinschaftlich nutzbaren Anlagen im Inneren. Ein Rundweg erschließt den kleinen Park, der mit Rasenflächen, modellierten Graswellen, Platz- und Spielflächen sowohl eine hohe Nutzungsvielfalt entfaltet, als auch zur aktiven Aneignung auffordert.

Der „Block-Park“ wird als intensive DachbegrĂĽnung ausgefĂĽhrt, weil er mit einer Tiefgarage unterbaut ist. Die Aufbauhöhe beträgt im Mittel 60 cm, Baumstandorte werden auf mindestens 100 – 120 cm modelliert. Die Dächer ĂĽber den obersten Geschossen erhalten eine extensive DachbegrĂĽnung. Insgesamt können die DachbegrĂĽnungen so zu einer Kompensation der ökologischen Nachteile der intensiven Bebauung beitragen.

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