MainTor, Frankfurt am Main

Bauherr/Auftraggeber:
DIC MainTor GmbH
GEG Development GmbH

Architekten:
KSP Jürgen Engel Architekten GmbH, Frankfurt
B & V Braun Canton Architekten GmbH, Frankfurt
Jo. Franzke Architekten, Frankfurt
Prof. Christoph Mäckler Architekten, Frankfurt
WES, Hamburg (LP 1 – 4 Gesamtareal Freianlagen)

Bausumme:
5,4 Mio. €

Areal:
12,4 ha

Planungs- und Ausführungszeitraum:
2013 – ca. 2018

Beauftragte Leistungsphasen:
LP 5 – 9
Teilprojekt MainTor Winx LP 2 – 9
Zentraler Bereich in Kooperation mit Oana Rosen Architekten, Frankfurt

Stadträume mit Atmosphäre zwischen Main und Banken

Die Entwicklung des MainTor-Quartiers ist ein Großprojekt in bevorzugter Lage in der Bankenmetropole. Das Areal grenzt im Osten an die Altstadt, im Norden und Westen an die Innenstadt und nach Süden an den Main. Der Mix aus hochwertigen Büro-, Gewerbe- und Wohnräumen, die Mischung von Leben, Arbeiten, Wohnen und Flanieren und die ausgezeichnete Lage im städtischen Gefüge bieten allerbeste Voraussetzungen für eine attraktive und belebende Stadtentwicklung.

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war das Areal ein geschlossenes Firmengelände der Degussa. Das neue Stadtquartier öffnet historische Wegeverbindungen und schafft neue, verbindet das Mainufer, die grünblaue Lebensader der Stadt, mit dem Bankenviertel. Die Öffnung, Strukturierung und Einbindung des Quartiers in das stadträumliche Gefüge erhält seinen wirksamen Ausdruck durch die einheitliche Belagsgestaltung, einem „Stadtteppich“ aus großformatigen Betonplatten.

Die höhenmäßig gestaffelten und von mehreren Architekten gestalteten Gebäude bilden ein räumlich strukturiertes Ensemble aus Arkaden, Gassen, Straßen und Plätzen. Im zentralen Platz treffen sich alle Verbindungen. Eine ornamentartig gegliederte Grünanlage mit einem zentral positionierten Wasserbecken besetzt diesen Raum. Sie zieht aus allen Richtungen die Blicke auf sich, lädt zum unverbindlichen Aufenthalt ein und gewährt den kurzzeitigen Rückzug aus dem hektischen Treiben. Eine flächig umhüllende und atmosphärisch wirksame Beleuchtung zaubert in den Abendstunden einen besonderen Ort hervor, zumal sich diese Lichtinszenierung von der regulären Straßenbeleuchtung im Umfeld besonders charakteristisch abhebt.

Die minimalistische und einheitliche Gestaltung der öffentlichen Stadträume folgt dem Gesamtkonzept mit präzisen Gestaltungsabsichten. Genauso präzise erfolgt die technische Umsetzung, die durch Unterbauungen, technische Infrastrukturen, Verkehrsanforderungen und Höhenausgleiche jede Menge Herausforderungen bereit hält. Wenn davon nach der Fertigstellung niemand mehr etwas ahnt, haben wir es richtig gemacht.

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